Futter und Nahrung

 

Eine ideale Ernährungsform ist die der restriktiven Ernährung. Dabei gibt man nur so viel Futter, wie die Ratten in 24 Stunden auch tatsächlich fressen. Das ganze gilt aber nur für gesunde, ausgewachsene Ratten.

Wenn immer zuviel Futter im Napf ist, dann nehmen die Ratten sich nur die leckeren - und oft ungesünderen - Stücke heraus und lassen den Rest liegen.

Ihr solltet jeden Abend kontrollieren wie viel im Napf noch übrig ist, die Reste ausleeren und entsprechend weniger als am Vortag einfüllen. So wird die Futtermenge nach und nach gesenkt, bis man die richtige Menge heraus hat. In der Zeit der Umstellung möglichst immer die gleiche Menge an Frischfutter geben und auf weitere Leckerlis verzichten.

Solltet Ihr Bunkerratten haben, die ihr Futter in den Ecken und Häuschen verteilen, hilft es, eine unbeliebte Knabberstange aufzuhängen (vorher ausprobieren welche nicht so beliebt sind). Die Ratten werden zuerst die Lager leeren, bevor sie an die Knabberstange gehen. Wenn sie also angeknabbert ist, dann darf beim nächsten mal wieder etwas mehr Futter in den Napf. So ist auch gewährleistet, dass die Tiere nie hungern müssen, auch wenn das Futter abends mal etwas später kommt.

Hört sich schwer an und klingt auch für die Ratte nicht so spaßig, aber das Ganze hat einen ernsten Hintergrund. Ab 20% Einweiß in der Nahrung erhöht sich das Krebsrisiko drastisch. Bei den 20% Obergrenze sollte man daran denken, dass darin schon Leckerlis, Joghurt und ähnliches enthalten sind, d.h. das Grundfutter sollte von sich aus schon weniger als 20% Eiweiß haben (sollte auf der Verpackung stehen).

Außerdem kann man dadurch deutlich erkennen, wenn eins der Tiere im Rudel weniger frisst, und man kann so frühzeitig erkennen, wenn eine Krankheit im Anzug ist. Die Futtermenge ist also auch ein sensibles Messinstrument.

Babys, kranke und trächtige Tiere müssen anders ernährt werden

 

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